Wann?….17.-24. November 2012
Das Filmfestival Fright Nights 2011 – das ultimative Fest der Angst – hat am Sonntag mit einer erfreulichen Bilanz abgeschlossen: 44 Filme lockten in 40 Vorstellungen 1779 Horrorfans in das gastgebende Wiener Megaplex beim Gasometer und sorgten für lebhafte Gespräche zwischen Publikum und Filmemachern.
Gleich drei „Silberne Hände“ räumte „Tartarus“ von Stefan Müller ab: bester Amateurfilm, beste Darstellerin (Ines Gruber) und bester Darsteller (Martin Kroissenbrunner). Dieser Film wird ab 18: November ins reguläre Programm des Wiener Megaplex am Gasometer übernommen. Als bester Profifilm wurde „Masks“ von Andreas Marschall ausgezeichnet, die Hauptdarstellerin Susen Ermich erhielt ebenfalls einen Preis. Bester Kurzfilm wurde „Teufelsnacht“ von Florian Puchert und Wolfgang Böhm. Einen Sonderpreis erhielt die Retro-Horrorkomödie „The Preening Swan“ von Thomy Kessler, die als abgerundetes Gesamtwerk begeisterte.
Vor allem aber erhielten viele junge Regisseure, SchaupielerInnen und Produzenten erstmals die Möglichkeit, ihre Werke in professioneller Umgebung, in einem großen Kino einem erwartungsvollen und kritischen Publikum zu präsentieren. Dazu kam der rege Austausch der Filmemacher untereinander – einschließlich der internationalen Gäste wie Paul Ward und Gen Seto. Zahlreiche Kontakte wurden geknüpft und neue Projektideen sprudelten.
Laut Festivalleiter Heinz Olbrich ist die Qualität der eingereichten Filme enorm gestiegen, so dass nicht alle guten Werke auf den vorderen Wettbewerbsplätzen landen konnten. Bemerkenswert ist auch, dass die Zahl der Einreichungen aus Österreich stark zugenommmen hat – wozu die Aufbauarbeit von sieben Jahre Fright Nights vielleicht etwas beigetragen hat.
Bewährt hat sich auch der Standort-Wechsel ins Megaplex Hollwood beim Gasometer in Wien-Simmering. Dadurch konnten neue Publikumsschichten dort abgeholt werden, wo sie immer hingehen: ins Mulitplexkino.
Die Fright Nights sind ein Low Budget Independent Festival, das bisher von öffentlicher Seite nicht gefördert wird, sondern vom Zuspruch des Publikums, der Begeisterung der Filmemacher und dem Engagement einiger unverbesserlicher Horror-Liebhaber lebt. Filmförderung in eigener Sache sozusagen. Die nächsten Fright Nights finden im November 2012 am selben Ort statt.
12:00-24:00 Siegerfilme
12:00 Uhr – SCHLARAFFENHAUS (von Marcel Walz)
Beste Verstümmelungs-Szene (Hand-Zusammennäh-Szene)
13:30 Uhr – THE DEAD (von Howard J. Ford)
Bester Darsteller professionell (Rob Freeman)
15:30 Uhr – TARTARUS (von Stefan Müller)
Bester Amateurfilm – Beste Darstellerin Amateurfilm (Ines Gruber) – Bester Darsteller Amateurfilm (Martin Kroissenbrunner)
17:30 Uhr – MASKS (von Andreas Marschal)
Bester professioneller Film – Beste professionelle Darstellerin (Susen Ermich)
19:30 Uhr – TEUFELSNACHT
(von Florian Puchert, Wolfgang Böhm) Bester Kurzfilm
19:45 Uhr – CHILLERAMA
(von Tim Sullivan, Adam Rifkin, Adam Green, Joe Lynch) Trash Award
22:00 Uhr – SOLANUM
Publikumspreis

Die Presiträger werden online um 23 Uhr bekanntgegeben
Der Samstag steht im Zeichen der Professionalität. Als Einheizer um 15 Uhr ein Kurzfilm nach einer Geschichte von Stepfen King. Um 15:20 Uhr präsentiert Regisseur Tim Sullivan Chillerama, ein Sammelsurium von genialen Vertretern aller Horror-Subgenres. Anschließend „Frisch am Tisch“ inklusive Doku über die Torturen, die dieses Machwerk der gequälten Kärntner Seele bereitete. Kochshow-Moderatorin Silke Wiorek wird der Aufführung beiwohnen.
Um 18:30 Uhr laden die Fright Nights zur exklusiven Sneak Preview eines großen internationalen Horrorfilms, der in Österreich nicht in den reguläre Verleih aufgenommen wird. Für viele Jahre wird dieser Film in Österreich dann nicht mehr auf der großen Leinwand zu sehen sein. Das Publikum wird gebeten, die Votingkarten für den Publikumspreis bis zum Beginn der Sneak Preview abzugeben.
Die festliche Zeremonie zur Verleihung der Silbernen Hand in zehn Kategorien einschließlich Publikumspreis startet etwa um 20:15 Uhr. Bevor die großen Preise übergeben werden gibt’s aber noch die Verlosung kleinerer Preise (einschlägige DVDs und Bücher) an die TeilnehmerInnen des Votings. Wenn nachher noch Zeit bleibt, wird der Gewinner des Publikumspreises nochmals aufgeführt.
Die Siegerfilme werden schließlich am Sonntag ab 12 Uhr bis spät Abends vorgeführt.
Der Freitag beginnt mit kleinen Amateurfilmen. Den Auftakt machen ab 15 Uhr ein kleines Horror-Drama und ein Trasher von Christian Kreil, der anwesend sein wird. Es folgt der eindringlicher Psycho-Thriller „Basement – Das Grauen aus dem Keller“, der auf gekonnte Weise mit der Fantasie der Zuschauer spielt. Ganz anders „Deep in Mind“: Die Horror-Gestalten sind vielleicht nicht wirklich, aber jedenfalls sehr präsent und schrill. Wolfgang Böhm wird Teufelsnacht, ein Horrorstück aus der bayrischen Provinz präsentieren. Angekündigt ist auch Hauptdarsteller Simon Schwarz (Berti aus Komm, süsser Tod und Silentium).
19:30 Uhr ist Prime Time für „The Preening Swan“ im Retrostil der 60er Jahre, präsentiert von Regisseur Thomy Kessler. Eine geniale Mischung aus Ostblockflair, Quarantäne und einem David Lynch-Film bietet Kreatursk von Robert Makowski. Zum Abschluss Eyeborgs, ein SciFi-Horror über eine überwachte Gesellschaft, die in die falschen Hände geraten ist.
Alle standfesten Horrorfans sind nach Mitternacht zur Afterparty in den Club Pratersauna eingeladen. Bei Vorweis eines Fright Nights-Tickets kostet der Eintritt nur € 8,-.
Das Programm am Donnerstag. Kurzfilmblock 1: Zombies, Kannibalen und bösartige Lakritze. Block 2: Teufelsaustreibung, Tierversuche und depressesive Superhelden. Sodann Kannibalen-Trash von Jesse Franco, Aliens aus dem Universum von H.P.Lovecraft, eine asiatische Trash-Perle und zum heiteren Ausklang eine nicht ganz stilsichere Horror-Show aus der Schweiz.
Achtung! Einlass ins Kino nur bis 21:30 Uhr.
Wir erwarten: Wolfgang Böhm, Regisseur von Teufelsnacht, eines düsteren Kurzfilms aus Bayern; Wolfgang Auer, den Mann hinter von Solanum; Lucas Vossoughi mit Landpartie. Regisseut Huan Vu, Kameramann Martin Kolber und Produzent Jan Roth werden „Die Farbe“ präsentieren. Heiko Muuss von der „Psyko Horror Show“ liegt nach dem letzten Dreh leider mit Fieber im Bett.
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Peter Mahler ist den Fright Nights seit Anbeginn verbunden. Er gestaltete die Plakate und hat schon zu früheren Festivals – noch zu Klagenfurter Zeiten – Bilder beigesteuert. Auch bei den Fright Nights 2011 sind Bilder von ihm zu sehen. Eines davon stiftet er dem Gewinner des Publikumspreises, der am Samstag Abend verliehen wird.
Peter Mahler wurde in den USA geboren, wohin seine Familie aus historisch-rassischen Gründen 1938 emigriert war.
Die folgenden Links erzählen vieles Wissenswerte über Peter Mahler, der seit einigen Jahren in Klagenfurt lebt.
Mit drei Horrorthrillern eröffneten die Fright Nights 2011 am Montag, 31. Oktober das ultimative Fest der Angst im Megaplex beim Simmeringer Gasometer. „Die Macht der drei Flüsse“ spürte unerklärlichen Morden in Passau nach. In „Altitude“ starteten fünf junge Menschen in einer Cesna zu einer luftigen Spritztour, die sie in ungeahnte Höhen und Tiefen führte. „Tartarus“ erzählte von einer schleichenden Invasion im Jahre 1813. Weiter standen auf dem Programm der Torture Porn „The Bunny Game“ und mit „The Dead“ eine verhaltene Zombie-Story in Afrika. Zwischen all dem die Verlosung der Freikarten für die Sneak-Preview am Samstag.
Der Dienstag bringt Spielfilme ganz unterschiedlicher Art. „Necronos – Tower of Doom“ erzählt eine solide Story aus einer tiefer liegenden Schreckenswelt. Dann beginnt der Rapid Eye Movie-Abend mit der skurril–abartigen Doku „Trash Humpers“. Das Grauslige ist Menschlich und das Menschliche ist zum Lachen. „Yo-Yo Girl Cop“ zelebriert Japan-Trash-Action in Reinkultur. „Until the light takes us“ erzählt die Geschichte des Black Metal in Norwegen. Der südkoreanische Film „Secret Sunshine“ ist die bedrückende innere Tour de Force einer Trauernden.
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Die Originale wird Peter Mahler während der Fright Nights 2011 im Foyer des Hollywood Megaplex ausstellen. Ein besonderes Zuckerl winkt dem Gewinner des Publikumspreises: Er oder sie darf sich eines von Peter Mahlers Bildern auswählen.
Weitere Bilder von Peter Mahler auf Facebook.
Wir freuen uns über die Anmeldungen vieler Gäste. Das Publikum kann die Filmemacher zur Rede stellen, im Saal, im Foyer oder im Beisl. Wer wird kommen?
- Paul Ward (One for the road) – ab Samstag
- Tim Sullivan (Chillerama) – musste leider absagen
- Emsch Schneider (The Bunny Game) am Montag
- Christian Kreil (AU! Immer auf die Kleinen; Down to hell) ab Freitag
- Robert Makowski, Lulu Bail, Edyta Jaworska (Kreatursk) ab Freitag
- Thommy Kessler (The Preening Swan) ab …
- Huan Vu, Jan Roth, Martin Kolbert (Die Farbe) ab Donnerstag
- Silke Wiorek (Frisch am Tisch) ab Freitag
- Susen Ermich (Masks) ab Samstag
- Andreas Reisenbauer (Katharsis, Bunny Love) ab Mittwoch
- Wolfgang Böhm (Teufelsnacht) ab Donnerstag
Spezielle Konditionen für Besucher der Fright Nights 2011 (bitte bei der Buchung angeben):
ETAP Hotel Wien St. Marx
Franzosengraben 15
A-1030 Wien
Tel. +43 (0)1 798 45 55
Fax. +43 (0) 1 798 45 55-25
email: h3706@accor.com
Online buchen: www.etaphotel.com
Doppelzimmer inkl. Frühstück pro Nacht 56,– €
Einzelzimmer inkl. Frühstück pro Nacht 45,– €
WLAN gratis
Endlich sind sie daaaa, die Nominierungen der Silbernen Hand!
28 Langfilme und 17 Kurzfilme wurden zu den Vienna Fright Nights 2011 von 31. Oktober bis 6. November eingereicht. Die Profi-, Amateur- und Kurzfilme kommen aus Österreich, Deutschland, den USA und einigen anderen Ländern. Jetzt hat die Festivalleitung den lang ersehnten Programmspiegel veröffentlicht.
Nachdem bis zum Schluss der Einreichfrist Ende September noch Filme eingelangt sind, ist jetzt die Jury fleissig am Sichten. Sie wird noch diese Woche die Nominierungen für die Silberne Hand in zehn Kategorien veröffentlichen.
Die Preisverleihung erfolgt am Samstag, den 5.11.2011 ab 20:15 Uhr.
Fright Night
Samstag, 5.11.2011, 18:30 Uhr (eOV)
R: Craig Gillespie; USA 2011; D: Anton Yelchin, Colin Farrell, Toni Collette; P: Walt Disney; 35 mm; 106 Min.
Der Teenager Charley Brewster verdächtigt seinen Nachbarn Jerry ein Vampir zu sein. Nach mehreren Toden die kurz nacheinander geschehen, versucht er sich Gehör zu verschaffen, woraufhin er den Moderator einer Fernsehshow zu Rate holt, um dem Vampir und seinen Gehilfen das Handwerk zu legen.
Mit „Fright Night“ gibt es bei den Fright Nights 2011 einen aktuellen, großen, internationalen Horrorfilm, der jedoch in Österreich nicht in die Kinos kommt. Die einzige Möglichkeit, diesen Film hierzulande auf der großen Leinwand zu sehen!
Preis nur für die Sneak Preview, ohne Fright Nights-Tageskarte: € 7,-
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Donnerstag, 3.11.2011
15:00 Uhr – Block 1
Ein Tag im Leben des Gabriel R., 10′
Der letzte Kannibale, 16′
The Licorice Rope, 15′
Post, 18′
Welk, 22′
Zombieversum, 7′
A Christmas Carol in Gore, 16′
Club der Entdecker, 7′
17:00 Uhr – Block 2
Zerstörer-Ich, 17′
Landpartie, 8′
Teufelsnacht, 15′
AITCH, 22′
Bunnylove, 16′
One for the Road, 18′
Solanum, 9′
R: Adam Rehmeier; USA 2010; D: Rodleen Getsic, Norwood Fisher, Gregg Gilmore, Paul III, Loki; P: Illusions Unlimited; 76 Min.
Die Firma Illusions Unlimited aus Österreich (bekannt durch die Veröffentlichung etlicher UNCUT-Horrortitel hat uns schon einmal einen Festival-Sieger (den absolut brillianten „Isle of the Damned“) zur Verfügung gestellt!
Heuer gibt es die nächste Sensation: Wir spielen THE BUNNY GAME (wird 2012 veröffentlicht)! Es ist dies einer der schockierendsten und verstörendsten Filme der letzten Jahre und sein Ruf hat im Internet natürlich schon die Runde gemacht! Wir spielen den Film am Festival natürlich ABSOLUT UNGESCHNITTEN!
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R: Richard Clabaugh; USA 2009; D: Adrian Paul, Megan Blake, Luke Eberl, James D. Ballard, Tim Bell; P: EuroVideo; 99 Min.
Auch ein Science-Fiction-Film mit Horrorelementen darf auf unserem Festival nicht fehlen! Adrian Paul in der Hauptrolle glänzt als tapferer Kämpfer, der die Geheimnisse lüften möchte! Grandiose Action, blutige Szenen und eine tolle Geschichte bringen ein echtes Filmvergnügen!
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